Mit ihren Arbeiten versucht Nora Lüdin jene Momente auszuloten, wo Ästhetik Raum einnimmt, Materialitäten und Farben immer wieder aufs Neue interagieren, zuvor nicht zusammen gehörendes miteinander in Beziehung tritt und Unscheinbares in den Vordergrund rückt.

Neben eigenen Projekten sowie Auftragsarbeiten unterhält sie ein stetig wachsendes physisches Archiv aus Momentaufnahmen von Beobachtungen im Alltag. Es sind Fotografien von Strukturen, Farbkompositionen und Stimmungen, sowie natürlichen und erbauten Formgebungen. Das Archiv trägt den Namen „seen“ und ist Basis für freie Arbeiten, Bildreihen und Publikationen sowie Kollaborationen mit anderen Kunst- und Designschaffenden.